Wenige Wochen vor dem Bürgerentscheid zum Frankenschnellweg wächst die fachliche Kritik an den Grundlagen des Ausbauprojekts. Am 28. Juni entscheiden die Bürgerinnen und Bürger in Nürnberg über die Zukunft des milliardenschweren Vorhabens. Welche Alternativen es zum Ausbau gibt, diskutieren Harald Kipke und Georg Stein im Radiointerview.
• Prof. Dr. Harald Kipke, Professor für Urbane Mobilität, sieht großes Potenzial in intelligenter Verkehrsvermeidung: „Verkehr reduzieren statt immer neue Verkehrsflächen zu schaffen – das verbessert Lebensqualität oft schneller und nachhaltiger.“
• Georg Kern, Verkehrsplaner und Geschäftsführer der Deutsche Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft Nordbayern, sieht eine klare Alternative: „Mit nur einem Teil der Milliardenkosten für den Ausbau des Frankenschnellwegs kann das ÖPNV-Angebot für Nürnberg verbessert werden. Das bedeutet bessere Mobilität für alle.“
Staugeplagte Tunnelbefürworter müssen jetzt stark sein: Mehr Straße führt langfristig nicht zu weniger Stau. 🤯 Es klingt so einfach: Wenn zwei Spuren (zu bestimmten Stoßzeiten) voll sind, bauen wir eine dritte. Doch das Problem an #OneMoreLaneWillFixIt ist das (gut erforschte) Phänomen, dass das Angebot an Straßen sich seine Nachfrage selbst schafft. Einfach ausgedrückt: Wer Straßen säht, wird Verkehr ernten. 🚗🚙🚐 Und dann war der ganze Aufwand umsonst. Dazu kommt: ⏳ In den mindestens 12 Jahren Bauzeit am #Frankenschnellweg wird es ohnehin nicht weniger, sondern mehr Stau geben. 🚧
Wenn dich als Autofahrer interessiert, dass es auf den Straßen in #Nürnberg nicht mehr Stau gibt: SAG JA AM 28. JUNI 🗳️




